Mit der Idee kommt die Innovation

Das Schwierigste ist, es einfach zu machen.

Es gibt unterschiedliche Ansätze eine Idee in die Tat umzusetzen. Wir sind den Weg über die Mathematik und Mechanik gegangen. Unser Hauptanliegen war es, die Geometrie des Fahrradrahmens den verschiedenen Geländesituationen anpassen zu können. Mit dieser grundlegenden Idee, den Lenkwinkel, den Sitzwinkel, den Radstand und die Kettenstrebe während der Fahrt verändern zu können, mussten wir das Rahmenkonzept völlig neu angehen.

Die Konstruktion der Quintessenz ist auf den ersten Blick ausgefallen und ungewohnt, wenn man es jedoch länger und genauer betrachtet und bestenfalls gefahren hat, versteht man besser, was die Konstruktion so besonders und exklusiv macht. Diese Einfachheit des Systems in Worte zu fassen, ist und bleibt eine schwierige Angelegenheit. Wir versuchen auch hier, es einfach und zu machen.

Das exklusive Bike für höchste Ansprüche

Das System der variablen Geometrie

Die variable Verbindung zwischen Hinterbau und Hauptrahmen kann eine mechanische Verstell-Schraube (Stellglied) oder ein Hydraulikstellzylinder sein. Für den DH Einsatz ist auch ein fester Knochen mit konstanter Länge möglich. Das Hydrauliksystem befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase und soll aus nur einem Hydraulikylinder und einem Ventilkasten bestehen. Die Hydraulikanlage wäre in sich geschlossen und benötigt keine elektrische Stromversorgung. Der Hebel für die Sattelstütze könnte über den Ventilkasten den Zylinder am Verbindungselement ansteuern, und die Geometrie während der Fahrt verändern. Durch Verlagern des Fahrerschwerpunktes nach vorn und hinten, wird das Fahrrad kürzer oder länger. Wir hoffen, das hydraulische Stellglied bald anbieten zu können, denn durch die Geometrieverstellung während der Fahrt wird das volle Potenzial der Quintessenz zum Tragen kommen. Die mechanische Verstellschraube (Stellglied) ist bereits lieferbar und kann die Geometrie der Quintessenz durch einfaches lösen einer kleinen Schraube und anschließenden drehen einer weiteren Schraube, verändern. Das hydraulische Stellglied wird an den aktuellen Rahmen selbstverständlich nachrüstbar sein.

Technische Vorteile

Der allergrößte Vorteil der Quintessenz ist das leichte Bergauffahren und das sichere Bergabfahren. Zudem gibt es aber noch weitere Vorteile, die wir Euch hier näher bringen wollen.
Der Antrieb und das Fahrwerk sind zwei Systeme, die sich bei unserer Rahmenkonstruktion nicht beeinflussen. Beim Einfedern des Hinterrades entstehen keine Zugkräfte an der Kette, weil sich die Kettenlänge zu keinem Zeitpunkt des Einfederns verändert. Der sogenannte Pedalrückschlag ist eliminiert. Beim Pedalieren hast Du immer druck auf den Pedalen und kannst immer dynamisch antreten. Der Schwingendrehpunkt des Hinterbaus liegt hoch und ist beim Einfedern nicht ganz  ortsstabil (VPP). Dadurch ergibt sich eine sehr gute Raderhebungskurve, die das Hinterrad beim Einfedern lange nach hinten wandern lässt. Beim Springen hat man durch die leichte Wippbewegung der Kurbel eine Impulsminimierung (Gegenkraft) beim Landen, das die Sicherheit weiter erhöht. Einfach gesagt, mit der Quintessenz stehst Du in jeder Fahrsituation sehr sicher auf den Pedalen und hast dadurch eine bessere Kontrolle und mehr Leistung.
Ein weiterer großer Vorteil ist die mechanische Antrittsneutralität der Hinterradschwinge. Du vernichtest beim Pedalieren keine Trittkräfte in der Federung, sondern kommst in den Genuss, dass Dich Deine Trittkräfte nach vorne bringen. Das fühlt sich einfach viel besser an und bringt mehr Spaß. Im kraftvollen Wiegetritt auf Asphalt hast Du sogar das Gefühl eines Hardtails, und der Vortrieb fühlt sich genauso an.
Das musst Du einfach erleben!

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