Was macht unser ADVG-System so besonders?

Das ADVG-System

Aktive – Dynamische – Variable – Geometrie

Der akive dynamische Hinterbau
Die Besonderheiten des Antriebsverhaltens sind die proportionale Trittgegenkraft, die auch bei den resultierenden Fliehkräften in der Kurve wirken. Das Fehlen von Bremseinflüssen auf den Hinterbau. Es gibt keine Längenänderung der Kette beim Einfedern. Durch die Konstruktion entstehen ein hoher Drehpunkt und ein geringes Losbrechmoment.

Die variable Geometrie des Rahmens
Die Sitzposition rückt per Knopfdruck von Downhill zu Uphill nach vorne. Das Tretlager schwingt nach hinten. Die Gabel und der Vorbau senken sich ab. Der Lenkwinkel wird steiler und der Radstand kürzer. Alles nur mit der Gewichtskraft. Von Uphill zu Downhill verfährt der Rahmen automatisch. Die Sitzposition rückt dichter zum Hinterrad. Der Lenkwinkel wird flacher und der Radstand länger. Der Vorbau und die Gabel fahren hoch. Das Tretlager schwingt nach vorne.
Das HYDRAULIK-SYSTEM ist ab Herbst 2018 in alle Rahmen nachrüstbar

Die Lösung für Pinion-Getriebe und E-Antriebe
Die zentrale Wippe für das Tretlager und den Hinterbau, gibt uns die einmalige Möglichkeit verschiedener Antriebssystem modular an den Rahmen einzubauen. Wir haben das Pinion 1.12 Getriebe, das mit seinen Eigenschaften optimal zu unserem Rahmen passt. Die Shimano Alfine-Nabe und die Rohloff-Nabe rundet das Angebot ab.

Die E-Antriebe sind in der Prototpyen Phase. Die rechtlichen Hürden der Nachrüstung sind koplizierter als wir erwartet haben. Die Entwicklung des reinen E-Bike Rahmens sind angelaufen.

Der Weg vom Problem zur Lösung

Es gibt unterschiedliche Ansätze ein Problem zu lösen. Wir sind den Weg über die Mechanik und Mathematik gegangen. Unser Hauptanliegen war es, die Geometrie des Fahrradrahmens den verschiedenen  Geländesituationen anzupassen. Mit diesem Grundgedanken, dass wir den Lenkwinkel, den Sitzwinkel, den Radstand und die Kettenstrebe während der Fahrt ändern wollten, mussten wir das Rahmenkonzept völlig neu überdenken.
Die PQ- Formel lieferte mit ihren zwei Ergebnissen den ersten Ansatz. Aus der Mechanik kam der Kipphebel und der Kopierzirkel zum Einsatz. Das ganze wurde mit einer Bagger-Hydraulik versehen, die an die kleineren Kräfte des Fahrrades angepasst wurde. Jetzt wanderte der Anbaupunkt des Hydraulikzylinders zwischen Hauptrahmen und Hinterbau außerhalb des geplanten Drehpunktes. Daraus entstand ein Kniehebel, der einen Einfluss auf die Antritts- und Bremskräfte hatte. Die ersten Fahrer des Prototypens bemerkten einen ungewöhnlich stabilisierenden Effekt des Hinterbaus. Dieser Effekt wurde in die fast fertige Patentschrift noch hineingeschrieben …