Unsere Geschäftsfelder sind individuelle Fahrradtechnik,
ausgefallene Veranstaltungstechnik und kollektive Gestaltung.

Wir beherrschen die feine Kunst der Kinemathek. Wir haben ein innovatives, patentiertes Produkt und ein frei skalierbares Team von Entwicklern, Designer und Produzenten.
Wir bieten F & E, Konstruktion, Planung, Montage, Wartung und temporär Bereitstellung.
Unser Leistungsspektrum umfasst die Technischen Dienstleistungen für mobile Fortbildungsmittel, immobile Anlagen und Aufbauten.

zum Patent

Kineticworks, die andere Dimension der Rahmen Kinematik. Das Patent DE 10242945 B4 von Ulrich Bahr. Der Fahrradrahmen für agiles Bergauffahren und sicheres Bergabfahren. Wir gehen keine Kompromisse ein. Wir haben sie gefunden. Die Rahmengeometrie, die die Widersprüche vereint. Uphill und Downhill in einem Rahmen zugleich. Die Rahmengeometrie wird angepasst. Per Knopfdruck. Durch das verändern der Sitzposition. Die geometrischen Eigenschaften eines kurzen Hardtails und einem langen Downhiller vereinen. Ein mechanisch antriebsstabilisierender Hinterbau.

Die Sitzposition rückt von Downhill zu Uphill nach vorne. Das Tretlager schwingt nach hinten. Die Gabel und der Vorbau senken sich ab. Der Lenkwinkel wird steiler und der Radstand kürzer. Alles nur mit der Gewichtskraft.
Von Uphill zu Downhill verfährt der Rahmen automatisch. Die Sitzposition rückt dichter zum Hinterrad. Der Lenkwinkel wird flacher und der Radstand länger. Der Vorbau und die Gabel fahren hoch. Das Tretlager schwingt nach vorne.

Das Herzstück der Kinematik ist die Wippe, das genormte Verbindungselement. Die Wippe verbindet Rahmen, Tretlager und Hinterbau mit Industrie-Nadellagern. Die kinematische Trennung des Tretlagers von dem Hauptrahmen ermöglicht die antriebsstabilisierenden Eigenschaften des Hinterbaus. Das Stellglied zwischen Hinterbau und Hauptrahmen ist der Hydraulikstellzylinder oder eine Verstell-Schraube. Durch den abgesetzten Anhängepunkt am Hinterbau entsteht ein mechanisch proportional wirkender Kniehebel-Effekt. Diese Kniehebelarm-Kräfte entstehen durch die Antrittsenergie und wirken stabilisierend auf den Hinterbau. Die Geometrieveränderung gibt es in verschiedenen Ausbaustufen und ist nachrüstbar. Das gesamte Hydrauliksystem besteht aus nur zwei gegenseitig verbundenen Zylindern. Der Zylinder am Vorbau steuert über ein Ventil am Lenker den Zylinder am Verbindungselement. Durch Verlagern des Gewichtes des Fahrers auf den Vorbau verfährt der Rahmen. Die Hydraulikanlage ist in sich geschlossen. Sie benötigt keine zusätzliche elektrische Stromversorgung. Das System beeinflusst mehrere Parameter wie Sitzposition, Lenk- und Sitzwinkel, sowie Kettenstrebe und Radstand.

Der Hinterbau und die Wippe wirken wie ein Sensor (Wippe) und Aktor. Tritt ein Drehmoment durch die Trittkraft des Fahrers an der Tretlager-Achse auf, wirkt dieses Drehmoment auch durch die Wippe (Gegenkraft der Kette) auf den Drehpunkt des Hinterbaus ein. Gleichzeitig wirken die Gegenkräfte der Kette des Hinterbaus auf den Drehpunkt.
Der Anschlagpunkt des Hydraulikzylinders am Hinterbau liegt vor und über der Drehachse vom Hinterbau (abgesetzten Anhängepunkt) und der Wippe, mit der Pedalkraft entsteht der Kniehebel-Effekt. Damit beeinflusst die Lage des Hinterbaus die resultierenden Kräfte, die ein selbststabilierendes Drehmoment ergeben.
Die Lage der Kettenumlenkrolle auf dem Drehpunkt des Hinterbaus ist wichtig für die kinematischen Eigenschaften. Dadurch werden mathematisch alle variablen Kettenablaufpunkte durch die Umlenkrolle konstant zum Drehpunkt.
Das ist die Besonderheit der Kinematik: erstmals werden nicht nur Antriebseinflüsse kompensiert, sondern die Kräfte wirken selbststabilisierend. Dieser Effekt entsteht durch die Proportionalität der auftretenden Kräfte im mechanisch wirkenden Kniehebel.

Die Besonderheiten des Antriebsverhaltens sind die proportionale Trittgegenkraft (auch bei den resultierenden Fliehkräften in der Kurve). Das Fehlen von Bremseinflüssen auf den Hinterbau. Durch eine flache Übersetzung beim Sekundärantrieb liegt eine hohe Drehmomentübertragung vor. Es gibt keine Längenänderung der Kette beim Einfedern. Durch die Konstruktion entstehen ein hoher Drehpunkt und ein geringes Losbrechmoment. Es sind alle Antriebsvarianten durch tauschen der Wippe, der Ausfallenden oder der Umlenkrolle kostengünstig nachrüstbar. Das gilt im besonderen für E-Antriebe und Getriebe.

Wie stark bewegt sich die Wippe mit dem Tretlager?

Die Wippe bewegt sich nicht spürbar, es sind nur wenige Millimeter. Dieser "Weg" ist notwendig, um die stabilisierenden Kräfte zu generieren.

Für welche Laufrad-Größe gibt es die Rahmen?

Vorne für 27,5“ und 29“, Hinten für 27,5“ D.h. wir haben austauschbare Ausfallenden für die unterschiedlichen Laufräder und Naben. Bei der Reifengröße gibt es durch die Bauform Grenzen, aber auch Sonderlösungen.

Welche Schaltungen sind Vorne möglich? (Neue Bauform)

Wir bieten eine schaltende Umlenkrolle für 2 Kettenblätter mit einer Kette an. Eine Umlenkrolle mit 2 Ritzeln und 2 Ketten. Das Pinion-Getriebe in der Wippe.

Was wiegt das?

Ein Vergleich mit anderen Rahmen ist nicht möglich, da die Umwerfer, herkömmliche Kettenführungen, Bashguards und Kettenspanner (Rohloff oder Singelspeed) nicht gebraucht werden. Deswegen wiegt der reine Rahmen "mehr", weil er mehr kann.

Welche Schaltungen sind Hinten möglich?

Für 11/1 oder 11/2 (Schaltbare Umlenkrolle), Rohloff-Narbe, Singelspeed, etc. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Auch eine nachträgliche Änderung des Antriebs-Stranges ist durch Austausch von Ausfallende und Wippe gegeben. Wir wollen damit auf technische Neuerungen reagieren können, ohne dass ein neuer Rahmen benötigt wird.

Welche Rahmengrößen gibt es?

Wir fertigen in S, M und L.

Welchen Lenk- und Sitzwinkel hat der Rahmen?

Der Lenk- und Sitzwinkel ist durch die Geometrieverstellung variabel. Es kann ein Kennfeld abgesteckt werden, in dem sich die Winkel bewegen.

Wie schwer ist die Hydraulikanlage zu befüllen/entlüften?

Da das System gegenläufig arbeitet, ist es viel einfacher zu befüllen oder zu warten wie z.B. bei einer Bremse.

Gibt es einen E-Motor für den Rahmen?

Der Rahmen lässt sich später einfach nachrüsten. Dafür wird die Wippe getauscht und der E-Motor ist dann nach Bedarf schnell montier bar.

Was unterscheidet das System zu denen von anderen Herstellern?

Die Lösungen andere Hersteller arbeiten mit Spezial Dämpfern und Gabeln die miteinander verbunden sind oder mit speziellen Konstruktionen die gewisse Nachteile bringen. Unsere Lösung arbeitet mit einfachen Dämpfern und Lockout-Gabeln. Die Geometrieverstellung erfolgt mit Stellgliedern oder dem Hydrauliksystem.

Warum kommt ihr erst jetzt auf den Markt, das Patent ist doch aus 2003?

Die Firma Cycledynesystems hat 2005 bis 2007 mehrere DH- und Enduro-Rahmen in Einzelanfertigung in Zusammenarbeit mit Alutech verkauft. Danach hat eine Consulting Firma versucht, das Patent an Fahrradfirmen zu verkaufen. 2008 hat die Firma Triibwerk mit Ulrich Bahr eine Design-Studie entwickelt. Erst 2015 wurde das Geometrie-System mit eigens hergestellten Hydraulikzylindern in Funktion erstmals aufgebaut.